Der große Rechtsschutzversicherungen Vergleich: Test und Erfahrungen!

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Recht haben und Recht bekommen – oftmals ist es ein finanzielles Risiko, weil der Gang vor Gericht nicht automatisch bedeutet, dass der Richter die Sache genauso sieht. Um hier letztlich nicht mit hohen Kosten bestraft zu werden, mag eine Rechtsschutzversicherung durchaus empfehlenswert sein. Denn es kann immer wieder zu Streitigkeiten kommen, die man erst vor Gericht lösen kann.

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

Bei der Rechtsschutzversicherung handelt es sich um eine Versicherung, die dann zum Einsatz kommt, wenn der Versicherungsnehmer vor Gericht muss. Denn jedes Gerichtsverfahren verursacht Kosten – und Recht haben heißt noch lange nicht, dass man auch Recht bekommt.

Wie funktioniert eine Rechtsschutzversicherung?

Hat man im Rahmen eines Versicherungsvergleichs eine leistungsstarke Rechtsschutzversicherung gefunden, so kann man Geld sparen, wenn es darum geht, sein Recht durchsetzen zu wollen.

In der Regel übernimmt die Rechtsschutzversicherung nachstehende Kosten:

  • Anwaltskosten
  • Gerichtskosten
  • Prozesskosten
  • Gutachterkosten
  • Zeugengeld
  • Kosten für die Mediation

In einigen Tarifen finden sich zudem noch ein paar hilfreiche Zusatzleistungen. Darunter gehört beispielsweise eine kostenlose Telefonberatung durch einen von der Versicherung zur Verfügung gestellten Anwalt.

Besitzt man keine Rechtsschutzversicherung, so kann es doch recht teuer werden, wenn es in Deutschland darum geht, sein Recht vor Gericht durchsetzen zu wollen. Schon alleine ein Beratungsgespräch, über das in Erfahrung gebracht werden soll, ob es sich überhaupt lohnt, mit der Sache vor Gericht zu ziehen bzw. um eine Einschätzung zu bekommen, ob man den Fall überhaupt gewinnt, kann laut Rechtsanwaltsvergütungsgesetz 190 Euro – exklusive Mehrwertsteuer – ausmachen. Das heißt,  noch bevor man überhaupt weiß, ob es sich lohnt, in der Sache vor Gericht zu gehen, ist man um 200 Euro ärmer.

Die besten privaten Rechtsschutzversicherungen im Vergleich

Im Zuge eines Versicherungsvergleichs wird man bemerken, dass es unterschiedliche Versicherungsgesellschaften gibt, die mit verschiedenen Tarifen punkten wollen. Letztlich geht es immer um das Zusammenspiel: Welche Leistungen bekomme ich für welchen Preis – das heißt, man sollte sich nicht nur auf die monatliche Prämie konzentrieren, sondern sich mit den angebotenen Leistungen auseinandersetzen. Jedoch ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass es wichtig ist, sich selbst im Vorfeld die Frage zu beantworten, was man sich persönlich von dem Versicherungsvertrag erwartet. Nur so kann dann eine für sich passende Versicherung gefunden werden.

Platz 1: ARAG

Die Rechtsschutzversicherung der ARAG bietet wohl für beinahe jede Lebenslage den passenden Versicherungsschutz – so beispielsweise, wenn es um die Scheidung (Scheidungsrechtsschutz) oder den Unterhalt (Unterhaltsrechtsschutz) geht.

Besonders Selbständige wie Firmen werden begeistert sein, da die ARAG unter anderem auch eine Firmenrechtsschutzversicherung anbietet. Des Weiteren gibt es noch spezielle Tarife für Landwirte, Manager und Ärzte.

Wer zu dem Ergebnis kommt, dass die Prämie zu hoch ist, kann über die Wahl der Höhe der Selbstbeteiligung für eine Reduzierung der Vorschreibung sorgen.

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Platz 2: ROLAND Rechtsschutz

Hier handelt es sich um eine Versicherung, die das Baustein-System verfolgt. Das heißt, die Rechtsschutzversicherung der ROLAND Versicherungsgesellschaft kann zu 100 Prozent an die eigenen Wünsche wie Vorstellungen angepasst werden. Das heißt, die klassischen Rechtsschutzbereiche Beruf, Verkehr, Privat und auch Immobilie können zudem noch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Die Individualisierung hat natürlich ihren Preis. Die Rechtsschutzversicherung der ROLAND gehört mit Abstand zu den teuersten Produkten am Markt.

ROLAND
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Platz 3: DA Direkt

Die DA Direkt, die Deutsche Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft, wurde bereits im Jahr 1923 in Berlin gegründet und ist als Direktversicherer Teil der „Zürich Gruppe Deutschland“, die zu der „Zürich Insurance Group“, einer Schweizer Gesellschaft, gehört.

Die Rechtsschutzversicherung der DA Direkt punktet etwa mit einer kostenfreien telefonischen Rechtsberatung über eine Anwaltshotline, eine sechsmonatige Beitragsbefreiung bei nicht selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit und bietet auch einen Vertragsrechtsschutz für im Internet abgeschlossene Geschäfte an.

DA Direkt
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Platz 4: Adam Riese

Hinter Adam Riese steckt die Digitalmarke der Wüstenrot- wie Württembergischen Gruppe. Mit diesem Zusammenschluss soll in erster Linie die junge Kundschaft angesprochen werden, die sich für eine Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit interessiert. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Adam Riese stellt einen kostenlosen digitalen Versicherungsordner zur Verfügung, wirbt mit Rabatten, sofern mehr Versicherungen abgeschlossen werden und punktet mit einem niedrigen Preis bei hoher Qualität.

Adam Riese
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Platz 5: Friendsurance

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Berlin. Friendsurance ist ein unabhängiger sowie auch digitaler Versicherungsmakler, der mehr als 150.000 Kunden betreut und mit knapp 200 Versicherungsgesellschaften zusammenarbeitet. Angeboten werden hier individuelle Versicherungslösungen. Die Rechtsschutzversicherung, die über die Friendsurance angeboten werden, punkten mit freier Anwaltswahl, Übernahme der Mediationskosten sowie auch die Mitversicherung der Kinder.

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Unser Testsieger: Die beste Rechtsschutzversicherung im Test

Die Rechtsschutzversicherung, die von Seiten der ARAG angeboten wird, konnte im Vergleich durchaus positiv auf sich aufmerksam machen. Vor allem auch im Bereich der Individualität. So gibt es drei zur Verfügung stehende Tarife – den Basis-, Komfort- wie auch Premium-Schutz.

Nachfolgende Leistungen sind im Basis-Tarif enthalten: Mediation sowie Kostenschutz vor Gericht.

Nachfolgende Leistungen sind im Komfort-Tarif enthalten: Mediation, Kostenschutz vor Gericht, außergerichtliche Anwaltstätigkeiten, erweiterter Strafrechtsschutz sowie Beratung zu Betreuungsverfahren oder Erbrecht.

Nachfolgende Leistungen sind im Premium-Tarif enthalten: Mediation, Kostenschutz vor Gericht, außergerichtliche Anwaltstätigkeiten, erweiterter Strafrechtsschutz, selbständige Nebentätigkeiten sowie Studienplatzklagen und Beratung zu Betreuungsverfahren oder Erbrecht.

Eine besondere Leistung ist der sogenannte „Rückwärtsschutz“. All jene, die einen Autounfall hatten, jedoch zu dem Zeitpunkt über keinen Verkehrsrechtsschutz verfügten, können den speziellen Verkehrsrechtsschutz der ARAG in Anspruch nehmen. Die Versicherung übernimmt selbst Fälle, die schon drei Monate zurückliegen. Zu beachten ist, dass die zu bezahlende Versicherungsprämie höher als bei dem klassischen Verkehrsrechtsschutz ist bzw. eine Mindestvertragslaufzeit von drei Jahren eingehalten werden muss.

Mit dem Eherechtsschutz gibt es auch ein Alleinstellungsmerkmal. Denn im Zuge der privaten Rechtsschutzversicherung ist es möglich, den Eherechtsschutz als Zusatzbaustein hinzuzufügen. In diesem Fall bezieht sich der Schutz auf beide Partner – abgedeckt werden familienrechtliche Angelegenheiten sowie auch die Scheidung und die Scheidungsfolgesachen. Von Seiten der Rechtsschutzversicherung werden die Rechtsanwalts- wie Gerichtskosten bis maximal 30.000 Euro übernommen. Jedoch ist hier eine Wartezeit von drei Jahren einzuhalten. Das heißt, die Versicherungsleistungen im Bereich der Eherechtsschutzversicherung stehen erst nach Ablauf des dritten Versicherungsjahres zur Verfügung.

Auch wenn die ARAG Rechtsschutzversicherung vorwiegend im Privat- wie Berufs- und auch Verkehrsrechtsschutz Werbung macht, so kann sie auch Selbständigen empfohlen werden. Denn es besteht die Möglichkeit, den Privatrechtsschutz mit dem Verkehrsrechtsschutz für den Gewerbetreibenden sowie auch mit dem Firmenrechtsschutz für Belange von kleinen wie mittleren Unternehmen zu kombinieren.

Vorteile

  • Drei Tarife mit unterschiedlichen Leistungsangeboten
  • Eherechtsschutzversicherung für beide Partner möglich
  • Rückwärtsschutz bei Verkehrsunfällen
  • Kann auch Selbständigen empfohlen werden

Nachteile

  • Für bestimmte Leistungen sind unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen

Erfahrungen zu Rechtsschutzversicherungen

Erfahrungsberichte sind vor allem dann eine Hilfe, wenn man unsicher ist, für welche Versicherung man sich letztlich entscheiden soll. Denn natürlich wirbt jede Versicherungsgesellschaft damit, besonders kundenfreundlich zu sein. Aber wie das dann in der Realität aussieht, ist eine ganz andere Geschichte.

„Ich bin Grund- und Hauseigentümer und weiß, dass es immer wieder Nachbarstreitigkeiten geben kann. Daher habe ich mich für eine Rechtsschutzversicherung entschieden. Um sicher sein zu können, mich für das beste Produkt entschieden zu haben, bin ich im Internet auf die Suche nach Erfahrungsberichte gegangen“.

Andreas, 51 Jahre.

„Es gibt unzählige Arten von Rechtsschutzversicherungen. Daher ist es gar nicht so einfach, das für sich passende Modell zu finden. Neben einem Versicherungsvergleich helfen auch Erfahrungs- wie Testberichte weiter. Absolut zu empfehlen.“

Bernd, 30 Jahre.

„Der Rückwärtsrechtsschutz der ARAG hat mir extrem geholfen. Ich habe gar nicht gewusst, dass es so ein Angebot gibt.“

Lukas, 25 Jahre.

„Recht haben und Recht bekommen. Leider noch immer eine Frage des Geldes. Um hier keine finanzielle Belastung erleben zu müssen, wenn es tatsächlich einmal vor Gericht geht, mag es sinnvoll sein, mit einer Rechtsschutzversicherung vorzusorgen.“

Sabine, 34 Jahre.
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So setzt sich der Beitragssatz bei einer Rechtsschutzversicherung zusammen

Bezüglich der anfallenden Versicherungsprämie macht es keinen Unterschied, ob der Versicherungsnehmer eine Deckungssumme von 350.000 Euro, 500.000 Euro oder 950.000 Euro wählt. Letztlich sind es andere Faktoren, die einen Einfluss auf den Beitragssatz haben. So geht es in erster Linie um die hinzugefügten Bausteine. Je breiter der Versicherungsschutz, desto höher fällt die am Ende zu bezahlende Versicherungsprämie aus.

Was kostet eine gute Rechtsschutz Versicherung ungefähr?

Die Kosten hängen immer vom gewählten Leistungsumfang ab. Bei einigen Versicherungsgesellschaften spielen auch die Zahlweise der Versicherungsbeiträge, die Vertragslaufzeit, die persönlichen Angaben des Versicherungsnehmer sowie auch die Höhe der Selbstbeteiligung eine wesentliche Rolle.

Für einen umfassenden Versicherungsschutz, der für alle im Haushalt lebenden Personen gilt (zwei Erwachsene, zwei Kinder), muss mit einer monatlichen Prämie im Bereich der 20 Euro gerechnet werden. Berücksichtigt man den Umstand, dass man sich hier mit nicht einmal 250 Euro/Jahr im Bereich der 500.000 Euro absichert, so handelt es sich bei der Rechtsschutzversicherung doch um eine recht günstige, aber sehr leistungsstarke Versicherung.

Welche weiteren Kosten können auftreten?

Neben den zu bezahlenden Versicherungsprämien kann im Schadensfall noch eine Selbstbeteiligung anfallen. Die Höhe der Selbstbeteiligung hat natürlich auch einen Einfluss auf die Versicherungsprämie. In der Regel wird eine Selbstbeteiligung zwischen 100 Euro und 300 Euro vereinbart.

So berechnen Sie Ihre Rechtsschutzversicherung

Die Berechnung der Rechtsschutzversicherung kann direkt auf der Homepage des Versicherers vorgenommen werden. Zu beachten ist, dass das gewählte Leistungspaket, also die Leistungsvielfalt, die Vertragslaufzeit sowie auch die Selbstbeteiligung einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie haben können.

Das sollten Sie beim Abschluss Ihrer Rechtsschutzversicherung beachten

Hat man die für sich in Frage kommende Rechtsschutzversicherung gefunden, so geht es in weiterer Folge darum, sich mit den unten angeführten Punkten zu befassen:

Leistungen

Welche Leistungen stehen zur Verfügung? Entscheidet man sich für ein Gesamtpaket oder möchte man nur einen Basisschutz haben, um so eine finanzielle Absicherung vor den häufigsten Rechtsstreitigkeiten zu haben? Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld selbst die Frage stellt, welche Leistungen einem persönlich wichtig sind.

Deckungssumme

Die Deckungssumme spielt ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Denn schlussendlich kann ein über mehrere Jahre andauernder Rechtsstreit viel Geld kosten. So etwa, wenn auch Gutachten bestellt werden, ist gleich einmal der sechsstellige Euro-Bereich erreicht.

Höhe der Prämie

Die Prämienhöhe ist immer nur mit dem Leistungsangebot zu berücksichtigen. Nur dann, wenn beide Faktoren gemeinsam Berücksichtigung finden, kann von einer guten oder weniger empfehlenswerten Versicherung gesprochen werden.

Das sind die Leistungen einer Rechtsschutzversicherung

Auch wenn es unterschiedliche Tarife gibt, so gibt es doch ein paar Leistungen, die in jeder Rechtsschutzversicherung enthalten sein sollten.

Übernahme der gesamten Gerichtskosten

Geht es vor Gericht, so ist es wichtig, dass hier von Seiten der Versicherung alle anfallenden Kosten, bis zum Erreichen der Deckungssumme, übernommen werden.

Telefonische Beratung

Von Seiten der Versicherung sollte auch eine telefonische Anwaltsberatung ermöglicht werden. Hier gilt im Vorfeld ein Blick in den Vertrag zu werfen, ob diese Leistung kostenfrei oder kostenpflichtig ist.

Freie Anwaltswahl

Wer sich vor Gericht vertreten lassen will, der sollte natürlich einen Anwalt an seiner Seite haben, dem das Vertrauen geschenkt werden kann. Das heißt jetzt nicht, dass Anwälte, die von Seiten der Versicherung zur Verfügung gestellt werden, „schlechter“ sind, jedoch kann hier mitunter die fehlende Vertrauensbasis ein Nachteil sein.

Deswegen ist eine Rechtsschutzversicherung so sinnvoll und wichtig

Nachfolgende Beispiele sollen zeigen, warum es ratsam ist, sich für eine Rechtsschutzversicherung zu entscheiden:

Kommt es etwa zu Streitigkeiten mit dem Mieter oder Vermieter, so sind hier oft sehr zeitintensive Prozesse zu erwarten. Vor allem dann, wenn es um etwaige Betriebskostenabrechnungen oder zu Unrecht erfolgte Kündigungen geht. Gerichtskosten können gut und gerne einmal in den fünfstelligen Euro-Bereich klettern – und sind immer von Verliererseite zu tragen.

Ist man also der Meinung, Recht zu haben, so etwa, wenn es um eine Streitigkeit im Erbrecht geht, wobei der Richter zu dem Ergebnis kommt, dass man Unrecht hat, so ist es ebenfalls von Vorteil, eine Rechtsschutzversicherung zu haben, die sodann die Kosten übernimmt.

Geht es um die Ehescheidung, so steht hier nach Erfüllung bestimmter Voraussetzungen die ARAG Versicherung zur Verfügung. Ansonsten gibt es keine Rechtsschutzversicherung, die einen Versicherungsschutz in diesem Bereich anbietet.

Was übernimmt die Rechtsschutzversicherung und was nicht?

Von Seiten der Rechtsschutzversicherungen werden die Rechtsanwalts- sowie Gerichtsgebühren übernommen. Des Weiteren auch alle Entschädigungen für vorgeladene Zeugen, die Gutachterkosten sowie auch Kosten des Gerichtsvollziehers. Zu beachten ist, dass die Kosten bis zur vereinbarten Deckungssumme übernommen werden. Verursacht der Prozess höhere Kosten, so ist die Differenz vom Versicherungsnehmer zu tragen. Daher sollte bei dem Thema Deckungssumme nicht gespart werden.

Kein Rechtsschutz besteht

  • im Falle einer Ehescheidung (Ausnahme: ARAG Versicherung)
  • bei erbrechtlichen Streitigkeiten
  • wenn es zu Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Bau, Kauf oder Verkauf eines Grundstückes oder eines Hauses wie einer Finanzierung geht
  • im Rahmen spekulativer Kapitalanlagen sowie bei Spiel- und/oder Wettverträgen
  • sofern die Wartefrist nicht abgelaufen ist

Unterschied zur gesetzlichen Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung wehrt in erster Linie unberechtigte Ansprüche gegen den Versicherungsnehmer sowie dessen Familie ab. Mit einer gewöhnlichen Haftpflichtversicherung kann man nicht vor Gericht ziehen um sein Recht durchzusetzen.

Bei der Rechtsschutzversicherung wird der genau andere Weg eingeschlagen: Hier geht es dabei, die Ansprüche durchzusetzen, aber auch einen Partner an seiner Seite zu haben, wenn man als Beschuldigter bzw. Schädiger vor Gericht steht.

Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit

Jede Versicherung greift erst dann, nachdem es zum Versicherungsabschluss gekommen ist. Zu beachten ist, dass es aber auch Wartezeiten gibt. Das heißt, hier muss ein bestimmter Zeitraum abgewartet werden, bis die Versicherung sodann einspringt.

Im Bereich Privatrechtsschutz gibt es keine Wartezeit beim Schadenersatz, Steuerrecht, Opferrecht sowie Strafrecht. Eine dreimonatige Wartezeit ist bei Vertrags- wie Sachrechtsschutz und Verwaltungsrechtsschutz einzuhalten. Zwölf Monate Wartezeit sind es beim Unterhaltsrechtsschutz und 36 Monate beim Eherechtsschutz.

Für den Berufsrechtsschutz gibt es eine dreimonatige Wartefrist beim Arbeitsrechtsschutz. Der Disziplinar- wie Standesrechtsschutz beinhaltet keine Wartezeit.

Im Verkehrsrechtsschutz entfällt ebenfalls die Wartezeit. Das heißt, hier stehen alle Leistungen sofort nach Versicherungsabschluss zur Verfügung.

Geht es um den sogenannten Miet- und Wohnungsrechtsschutz, so gibt es keine Wartezeit beim Steuerrecht sowie im Bereich des Ordnungswidrigkeitsrechts. Drei Monate Wartezeit sind jedoch beim Wohnungs- wie Grundstücksrechtsschutz einzuhalten.

Gab es bereit eine Vorversicherung, so entfällt die Wartezeit. Jedoch nur, wenn im Zuge des Versicherungswechsels im neuen Vertrag dieselben Leistungen enthalten sind – sind im neu abgeschlossenen Vertrag auch neue Leistungen, so gilt für diese natürlich auch die entsprechende Wartefrist.

Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung

Eine Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung mag es zwar geben, jedoch stellt sich hier die Frage, ob eine derartige Vertragsgestaltung tatsächlich empfohlen werden kann. Denn die Selbstbeteiligung kann die Versicherungsprämie durchaus nach unten drücken, sodass man hier ein nicht zu unterschätzendes Ersparnis/Jahr erzielt.

Sind Familienmitglieder in der Rechtsschutzversicherung mitversichert?

Ja. Ehepartner sowie auch Kinder genießen automatisch einen Versicherungsschutz. Der nichteheliche Partner kann beitragsfrei mitversichert werden. Jedoch nur, wenn man sich für den Familientarif entscheidet.

Hilft die Rechtsschutzversicherung im Ausland?

Zu beachten ist, dass nicht jede Rechtsschutzversicherung einen automatischen internationalen Versicherungsschutz anbietet. Das heißt, hier sollte im Vorfeld überprüft werden, ob die Rechtsschutzversicherung auch im Ausland gilt.

Wie schließt man eine Rechtsschutz Versicherung ab?

Die Rechtsschutzversicherung kann problemlos über den Versicherer abgeschlossen werden. So entweder über den Versicherungsberater oder direkt über die Homepage.

Schnell und einfach mit dem Online Antrag!

Besonders empfehlenswert ist der Online-Abschluss. Hier sind sodann nur die erforderlichen Daten anzugeben. Der Antrag ist innerhalb von wenigen Minuten ausgefüllt und gesendet.

Fazit Rechtsschutzversicherung: Unsere Empfehlung!

Eine Rechtsschutzversicherung kann dabei helfen, nicht nur Recht zu haben, sondern auch Recht zu bekommen. Denn letztlich entscheidet ein weisungsfreier wie unabhängiger Richter – und der muss nicht immer zugunsten des Beschwerdeführers bzw. Revisionswerbers entscheiden. Möchte man kein Kostenrisiko eingehen, so hilft etwa die Rechtsschutzversicherung der ARAG. Dabei handelt es sich um ein wirklich empfehlenswertes Produkt, das man sich unbedingt näher ansehen sollte, sofern man auf der Suche nach einer entsprechenden Versicherung ist.

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Geschrieben von Finanzenonline.org

Wer sich mit dem Thema Finanzen befasst, der wird relativ schnell bemerken, dass es hier unglaublich viele Unterkategorien gibt. So gibt es klassische Sparprodukte, den Aktienmarkt, Kryptowährungen und auch Entscheidungen von Staaten, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf bestimmte Entwicklungen haben – so etwa, wenn man sich mit Rohstoffen oder auch Devisen befasst. Um hier nicht den kompletten Überblick zu verlieren, sollte man sich das Vergleichsportal Finanzenonline.org merken. Denn hier gibt es nicht nur zahlreiche Testberichte über bestimmte Plattformen, sondern unter anderem auch die neuesten Informationen zu ausgewählten Themen.

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